Angebote für Eltern

Spiel und Spass für Säuglinge und Kleinkinder

Das Gefällt 0-3 Monate alten Kindern

  • aufgehängte Mobiles mit einfachen Formen und klaren Farben
  • Spieluhren
  • Weiche Stofftiere oder -püppchen
  • Sobald Ihr Baby bewusst greift, im Laufe des 3. Lebensmonats, ist es Zeit für kleine Holzspielzeuge und eine Rassel

Das Gefällt 4-6 Monate alten Kindern

  • Berühr- und Kitzelspiele
  • Rassel
  • Kleine Säckchen zum Tasten, die mit verschiedenen Materialien (Schaumstoff, Linsen, Reis) gefüllt werden. Die Säckchen müssen gut verschlossen sein.

Das Gefällt 7-9 Monate alten Kindern

  • «Gugus – dada». Das Verstecken vom Gesicht mit den Händen und das Wiederhervorkommen
  • Gummiball oderTennisball werfen oder rollen
  • Ungefährliche Küchensachen wie Plastikschüssel und Kochlöffel zum Klopfen oder Rühren
  • Ein erstes Bilderbuch mit grossen, deutlichen Bildern zum Anschauen
  • Becher zum Spielen in der Badewanne

Das Gefällt 10-12 Monate alten Kindern

  • Turm bauen mit Klötzen oder Plastikbechern und umwerfen
  • Sändele und matschen
  • Bewegung an der frischen Luft
Spiele für die Kleinsten im ersten Lebensjahr

So liegt es sich gut auf dem Bauch:

Legen Sie sich Ihrem Kind gegenüber auf den Bauch, so dass Sie einander ansehen. Wenn Sie Ihr Kind ansprechen, wird es den Kopf abheben, um Sie zu sehen. Mit der Zeit wird es Ihrem Kind immer leichter fallen, den Kopf zu halten und es wird gerne auf dem Bauch liegen, weil es in dieser Position den ganzen Raum überblicken kann. Sie können Ihr Kind in der Bauchlage unterstützen, wenn Sie Ihren Arm oder ein zusammengerolltes Handtuch unter seinen Brustkorb legen, so dass seine Arme vor der Rolle liegen. Nun kann es sich mit den Armen abstützen und den Kopf anheben. Ein bekanntes Gesicht vor den Augen oder ein farbiges Bilderbuch spornt Ihr Kind zusätzlich an, seinen noch schweren Kopf zu heben.

Die Faszination des Spiegelbildes

Babys sind fasziniert vonGesichtern und Bewegung. Legen Sie Ihr Baby zum Beispiel in Bauchlage vor einen grossen Spiegel. Ihr Kind wird sein eigenes Spiegelbild mit Freude bestaunen, wobei es sich selber noch nicht erkennen kann. Wenn Ihr Kind etwas älter ist, wird es Kontakt mit dem Spiegelbild aufnehmen. Es wird versuchen es anzufassen, ihm etwas zu erzählen oder mit ihm lachen. Und der Spiegel wird natürlich freudig zurückstrahlen.

Hin und Her bewegen

Nehmen Sie einen bunten Ball oder eineRassel in Ihre Hand und bewegen Sie ihn vor den Augen des Babys hin und her. Achten Sie darauf, dass die Bewegung langsam und mit Abstand zum Kopf ausgeführt wird. Begleiten Sie dies rhythmisch mit Worten. Das Baby sollte dem Ball mit den Augen folgen, denn dies fördert die Aufmerksamkeit, das Sehvermögen und die Geräusche das Gehör.

Spiel mit einem Wasserball auf dem Rücken

Wenn Ihr Kind auf dem Rücken liegt, können Sie ihm einen aufblasbaren Wasserball zum Spielen geben. Mit etwa 3 Monaten wird es mit Händen und Füssen versuchen, den Ball festzuhalten. Durch das Anheben der Beine und Arme wird die Bauchmuskulatur gestärkt und das Kind bereitet sich auf das Drehen von der Rückenlage in die Bauchlage vor. Wenn Sie keinen Ball haben können sie auch einen nicht so fest aufgeblasenen Ballon verwenden. Wenn Ihr Kind schon etwas älter ist, können Sie den Wasserball oder einen Luftballon vor die Füsse Ihres liegenden Kindes halten. Das Baby wird aufgrund seiner Reflexe versuchen, den Ball wegzutreten! Man kann den Ball auch an einer Schnur an der Decke befestigen und so die Kleinen spielen lassen.

Baby-Schubkarre

Ab 4 Monaten werden die Arme Ihres Kindes kräftiger und es kann sich in der Bauchlage immer höher abstützen. Im gemeinsamen Spiel können Sie das noch unterstützen.
Setzen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden und legen Sie das Baby mit seinem Körper quer über Ihre Oberschenkel. Das Baby stützt sich mit seinen Armen am Fussboden ab. Unterstützen Sie Ihr Kind am Gesäss und nehmen Sie es zurück, wenn es sich nicht mehr abstützen mag.
Wenn das Kind sich sicher stützt, können Sie ihm Spielzeug hinhalten. Es wird sich nun mit einer Hand abstützen und mit der anderen das Spielzeug ergreifen. Später können Sie das Kind bäuchlings auf einen Wasserball oder auf ein Plastikbecken legen und es wird sich mit den Füssen abstossen und den Armen abstützen. Halten Sie jedoch Ihr Baby gut gesichert, dass es nicht vom Ball fällt.

Drehen um die eigene Achse

Ab 4-5 Monaten können Sie Ihr Kind motivieren, sich um die eigene Achse zu drehen. Liegt das Kind in Bauchlage, dann legen Sie ein Spielzeug seitlich vor Ihr Kind hin. Ihr Kind wird versuchen, das Spielzeug zu ergreifen und sich im Kreis drehen. Fördern Sie das Kreiskriechen auf beide Seiten, nicht nur dort, wo es einfach geht. Spiele mit Ihrem Baby sollen mit Erfolg enden, legen Sie das Spielzeug in erreichbare Nähe. Auch wenn es sich anstrengen darf, soll es Erfolg erleben, um Bestätigung und Befriedigung zu bekommen.

Spielen im Sitzen

Wenn Ihr Kind bereits sitzen kann, rollen Sie einen weichen Stoffball auf das Baby zu. Kleine Kinder sind oft fasziniert, wenn ein Ball auf sie zu rollt. Wenn sie etwas älter sind und den Ball schon greifen können, haben sie eine grosse Freude.
Lassen Sie Ihr Kind den Weg zum Sitzen selber und in seinem Tempo finden. Ein frühzeitiges Hinsetzen behindert die normale Entwicklung. Erst ein Kind, das sich selber hinsetzt ist zum Sitzen reif. Ihr Kind lernt nicht früher zu sitzen, wenn man es mit Kissen auspolstert und oft setzt. Im Gegenteil, man stört die natürliche Entwicklung der Kinder und belastet den Rücken und die Hüften ungünstig.

Spielsachen

In den ersten Lebensmonaten begreifen Babys ihre Umwelt durch Fühlen, Tasten und indem sie sich mit Genuss alles, was sie in die Finger bekommen in den Mund zu stecken. Oft wird man bei der Geburt eines Kindes schon von allen Seiten mit Spielzeug überhäuft. Doch dies ist gar nicht notwendig. Die erste Zeit sind die Kleinen ganz mit ihren elementaren Bedürfnissen beschäftigt und das liebste Spielzeug sind die Eltern. Nach und nach erweitert sich der Wahrnehmungskreis. Jetzt werden Kinder auch empfänglich für Spielzeug. Hierfür muss aber nicht teures Spielzeug im Laden gekauft werden, Alltagsgegenstände eignen sich bestens zum Spielen.
In der Küche finden sich viele Entdeckungsobjekte: Holzkochlöffel, Plastikschüsseln, Metallsieb oder Pfannendeckel eigenen sich zum Spielen, sofern keine scharfen Kanten oder Teile daran sind, die schnell abbrechen oder verschluckt werden können.
Das Kind sollte nicht allzu viele Spielsachen aufs Mal um sich herum zu liegen haben. Spielsachen sollten ab und zu weggestellt und dann erst nach einer gewissen Zeit wieder hervorgeholt werden, das schafft Abwechslung und macht die Spielsachen für längere Zeit interessant.